Heidenheim ist weitere zwei Jahre eine „Engagierte Stadt“

Heidenheim 21. September 2017. Heidenheim hat es geschafft und nimmt auch 2018/2019 am bundesweiten Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ teil. Bereits seit 2015 gehörte Heidenheim zu den 50 ausgewählten Städten in Deutschland, in denen sich gemeinnützige Organisationen, die Kommune und die Wirtschaft gemeinsam vor Ort für bessere Strukturen im bürgerschaftlichen Engagement  einsetzen. Dafür erhält Heidenheim auch in den kommenden zwei Jahren eine finanzielle Förderung sowie ein umfangreiches Angebot an professioneller Beratung und Begleitung im Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“.

Joachim Feldmeyer (Vorsitzender Haus der Familie), Dorothee Raspel (Ich für uns) und Evi Lattermann (Projektverantwortliche)
Joachim Feldmeyer (Vorsitzender Haus der Familie), Dorothee Raspel (Ich für uns) und Evi Lattermann (Projektverantwortliche)

 „Wir freuen uns sehr über die Juryentscheidung und auf die weitere intensive Arbeit im Thema "Caring Community" mit unserem Kooperationspartner der Familienbildungsstätte" so Oberbürgermeister Bernhard Ilg. Das Haus der Familie hatte sich - in enger Kooperation  mit der Koordinierungsstelle "Ich für uns" Anfang des Jahres beworben.

In den drei Pilotquartieren Großkuchen, Mittelrain und Zanger Berg wurden schon erste Ergebnisse erzielt. Die Gelder fließen in die Verstetigung des Projektes.

Bewerben konnten sich für die Fortführung der Förderung alle 50 Engagierten Städte, die bereits seit 2015 an dem Programm teilgenommen haben. Getroffen hat die Entscheidung eine Jury bestehend aus den Förderpartnern des Netzwerkprogramms „Engagierten Stadt“. Sechs Stiftungen und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  fördern das Gesamtprogramm bis Ende 2019 mit insgesamt zwei Millionen Euro. Die Besonderheit: Die Fördermittel fließen nicht in einzelne Leuchtturmprojekte. Gefördert wird ausschließlich der Aufbau von Kooperationen und Netzwerken vor Ort. Es geht darum, durch gemeinsames Wirken dauerhafte Strukturen für bürgerschaftliches Engagement zu schaffen, an denen die Kommunen, die gemeinnützigen Organisationen und die Wirtschaft beteiligt sind.

„Wir haben vor zwei Jahren mit dem Thema "Caring Community" Neuland betreten. Wir haben unsere Zielgruppen erweitert und haben als Haus der Familie nicht mehr nur für die jungen Familien im Fokus - nun ist auch die Generation 65+ dazu gekommen“, so Joachim Feldmeyer, 1. Vorsitzender der Familienbildungsstätte.

Auf die Engagierte Stadt  Heidenheim warten nun nicht nur Fördergelder, sondern eine breite Palette an professioneller Beratung und Begleitung durch die Programmpartner und die weiteren Teilnehmer im Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“:  Bundesweite Netzwerktreffen zählen ebenso dazu wie Webinare, Themen- und Methodenworkshops.

Das Programm

Dem Förderkonsortium des Netzwerkprogramms „Engagierte Stadt“ gehören in den nächsten zwei Jahren neben dem Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Bethe Stiftung, die Bertelsmann Stiftung, die Breuninger Stiftung, die Joachim Herz Stiftung, die Körber-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung an. Die Engagierte Stadt ist 2015 als eine gemeinsame Initiative der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, des Generali Zukunftsfonds, der Herbert Quandt-Stiftung, der Körber-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet. Gemeinsam stellen sie dafür nicht nur Fördermittel, sondern auch Erfahrungen und Kompetenzen zur Verfügung.

(21. September 2017)

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