Generationenforum - Plattform für generationengerechte Projekte

Das Generationenforum ging am Fachtag „generationengerechte Stadt“ aus den Teilnehmern des Familienforums hervor und setzt sich aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern und verschiedenen Institutionen zusammen.
Ziel des Generationenforums ist es zum einen, Generationen zu verbinden, zum anderen den speziellen Bedürfnissen der verschiedenen Generationen Rechnung zu tragen, um so eine generationengerechte Stadt mitzugestalten. Das Generationenforum ist als Begleitgremium zur neugeschaffenen Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement „Ich für uns“ gedacht.

Generationenforum 2012

„Um die generationengerechte Stadt weiter auszugestalten, ist das Zusammenwirken zahlreicher Akteure unabdingbar. Wenn Politik, Wirtschaft, ehrenamtliche Akteure und Organisationen sich vernetzen, entstehen gute und nachhaltige Initiativen“, so Oberbürgermeister Bernhard Ilg bei der Eröffnung des Generationenforums vor 80 Gästen. Für die weitere Arbeit erhielten alle sieben neu vorgestellten Projekte einen städtischen Zuschuss in Höhe von jeweils 500 Euro. (Begrüßung des Oberbürgermeisters)
Das Generationenforum ist eine Form der „institutionalisierten Mundpropaganda“ geworden und soll innovative Generationenprojekte schaffen und vernetzen. Alle Aktivitäten und Projekte im Generationenforum sind aus der Initiative und mit der Bereitschaft zum freiwilligen bürgerschaftlichen Engagement entstanden. Sieben neue Projekte stellten sich im Emil-Ortlieb-Saal des Rathauses vor.
Einen besonderen Raum nahm die Neukonzeption des Bürgerhauses ein. Prof. Dr. Andrea Helmer-Denzel, Studiengangsleiterin für den Studiengang Arbeit mit älteren Menschen/Bürgerschaftliches Engagement stellte am Prozess dieser Neuausrichtung beispielhaft vor, wie Gemeinschaft hergestellt werden kann. „Es braucht viele kleine Projekte, um Mensche in unterschiedlichen Milieus anzusprechen und dadurch ein großes Ganzes zu schaffen.“ Um diese Einzelinitiativen zu verbinden, braucht es eine Schnittstelle wie die Koordinierungsstelle. Dort werden die Wünsche, Projekte und Anliegen der Ehrenamtlichen eingespeist und an Verwaltung und Entscheidungsgremien weitervermittelt. (Vortrag Helmer-Denzel)

Dorothee Perrine, Leiterin der Koordinierungsstelle "Ich für uns". gab mit einer Projektevaluation einen Überblick über alle 20 Projekte des Generationenforums: „Alle Generationen werden über die Projekte angesprochen, vom Säugling bis hin zu Senioren mit Unterstützungsbedarf.“ Kennzeichen aller Initiativen ist ein hohes Maß an Professionalität, 80 Prozent aller Projekte verfügen über ein schriftliches Konzept mit Finanzplan. Das führte dazu, inzwischen Fördergelder in sechsstelliger Höhe nach Heidenheim geflossen sind.


Generationenforum 2010

„Auf dem Weg zur generationengerechten Stadt sind wir angekommen, wir bewegen uns schon auf den Wegen in der generationenengerechten Stadt“, begrüßte Oberbürgermeister Bernhard Ilg 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim zweiten Generationenforum 2010. Ilg war sichtlich beeindruckt über die große Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren, „Sie packen an, wo die Menschen Sie brauchen, Ihre Projekte machen die Stadt lebenswert“. Für die weitere Arbeit erhielt jedes der zwölf vorgestellten Projekte einen städtischen Zuschuss in Höhe von 500 Euro.
Im Blickpunkt des diesjährigen Generationenforums standen zwölf Präsentationen laufender Projekte, die alle Begegnung ermöglichen, Generationen verbinden oder generationenspezifische Bedürfnisse erfüllen. Das Forum vernetzt, bietet Information und fördert den Austausch zwischen Organisationen, Freiwilligen und Interessierten.

Alle Projekte stehen in jeder Entwicklungsphase mit der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement „Ich für uns“ in Kontakt. „Jedes Projekt braucht eine individuelle Unterstützung“, berichtet Dorothee Perrine, Leiterin von „Ich für uns“. „Alle vorgestellten Projekte hatten andere Verknüpfungspunkte mit der Koordinierungsstelle: Bei der Ideenfindung oder Konzepterstellung, beim Antrag von Fördergeldern, bei der Weiterbildung und Vermittlung von Freiwilligen!"


Generationenforum 2009

Ende Juni tagte das Generationenforum 2009 im Emil-Ortlieb-Saal des Rathauses.
„Eine generationengerechte Stadt kann nur mit dem Engagement zahlreicher Freiwilliger umgesetzt werden, ebenso bedarf es Menschen, welche die Bedürfnisse der einzelnen Generationen in die Öffentlichkeit bringen und mit guten Ideen Projekte ins Leben rufen“ so Oberbürgermeister Bernhard Ilg in seiner Begrüßung. Ilg verwies auf die zahlreichen tollen Projekte, die aus dem Familienforum und dem Fachtag „generationengerechte Stadt“ hervorgegangen sind. Er freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung und sieht darin eine gute Basis für zahlreiche Ideen und die bestmögliche Umsetzung.
Während der Sitzung wurden Projektideen für eine generationengerechte Stadt entwickelt.


Kontakt

Ich für uns - Engagement in Heidenheim
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89522 Heidenheim
Telefon (0 73 21) 3 27 10 60
Fax (0 73 21) 3 23 10 60

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Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement und Demografie

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